sessùn

Seit 1996
Designer: Emma François
Herkunftsort: Marseille
Herkunftsland: Frankreich

ÜBER SESSÙN

Die ehemalige Anthropologie-Studentin von Montpellier hätte Wissenschaftlerin oder Archäologin werden können, doch die Dinge, die Sie auf ihren Reisen entdeckte und die Menschen, die sie traf inspirierten sie zu etwas Anderem – sie wollte Bilder antiker Zivilisationen auf zeitgenössische Stoffe drucken!
Es war in Südamerika als für Emma François der Punkt kam an dem sich ihre Berufung erahnen ließ, was vielleicht nach einem Klischee klingen mag: Auf ihrem Weg lernte sie Leute kennen, die mit einem bestimmten Know-How webten, stickten, nähten und zeichneten und das veranlasste sie zu begreifen was sie in ihrem Leben machen wollte und so fand sie auch ihren weg.
1998 präsentierte sie ihre Marke das erste Mal bei der Who’s Next Show in Paris. Im Jahr 1999, wie auch 2001 wurde sie mit dem “Jeune Créateur” (Young Designer) Preis vom Institut Mode Méditerranée ausgezeichnet.
Sessùn wird mittlerweile an mehr als 600 Stellen weltweit verkauft - 200 davon in Frankreich. In Marseilles, Aix-en-Provence, Paris Avignon und Lille findet man die 5 eigenen Stores von Sessún.
Ihre Marke ist ständig auf Reisen und auch sie bleibt nie an einem Ort. Im Moment versucht sie zumindest zweimal jährlich nach Japan zu reisen, wo sie sich von den Kontrasten, der extremen Freundlichkeit, der städtischen Intensität, dem Respekt gegenüber Kultur, der Technologie und vielem mehr für ihre Werke inspirieren lässt.

Ä S T H E T I K

Ist es eine Frage wie man auf den Trend „hört“ um passende Schattierungen, bedruckte Stoffe, Formen und Schnitte vorauszusehen? Ja natürlich, aber in erster Linie geht es um Vertrauen und den eigenen Instinkt, die Emotionen die einen jedes Mal einholen wenn man vor die Tür geht – ob es nun eine großartige Nacht ist oder eine Reise zu einem entlegenen Ort – es gibt keine allgemeinen Regelungen: „Wenn du keine Leidenschaft für das hast was du machst, wird es niemals funktionieren!“
Und weil Emma François kein Mensch ist, der irgendwo in einer Ecke allein für sich arbeitet, hat sie schnell Verbindungen geknüpft: Vänskä entwarf die Schmuckreihe des Labels und auch Grafik- und Sounddesigner Sundae, Keramikerin Astrid Sleire und die bildende Künstlerin Carolina Melis gehören zum inneren Kreis der Marke.
Wenn man Emma fragt welche Leute sie noch gerne mit ins Boot holen würde – wenn sie von allen wählen könnte - um ein Stück oder ganze Linie zu entwerfen, so nennt sie Namen wie William Eggleston, Stephen Shore und Eugene Richards.
Nachdem wir einen Blick hinter die internationalen Persönlichkeiten geworfen haben, die mit ihrer poetischen Note perfekt in Sessúns Bild passt, hat Emma auch immer einen Platz in ihrem Herzen für junge Talente, wie beispielsweise die zauberhaft und traumhaften, fast symbolistischen Aquarelle der irischen Künstlerin Donna Huddleston, deren Arbeit zum letzten Schrei wurde.

KOLLEKTIONEN

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